Glauben oder Wissen?
30.1.2009 11:31 Uhr

"Hätte man es besser gewusst, hätte man es nie geglaubt."

Zum besseren Verständnis gibt es dazu ein paar grundsätzliche Anmerkungen.


1. Glauben Sie an Ihre eigene Existenz?
Vermutlich empfinden Sie diese Frage als absurd.
Sie wissen, dass Sie existieren.
Folglich glauben Sie nicht daran, Sie wissen es.
Es ist kein Glauben nötig.

2. Glauben Sie an die Existenz Ihres Computers oder Ihres Schreibtisches?
Das erscheint ebenfalls absurd zu sein.
Sie wissen, dass diese Dinge existieren.
Sie können zwar, wenn Sie sich auf einen ultraskeptischen Standpunkt stellen,
daran zweifeln, aber im täglichen Leben gehen Sie davon aus.

Wenn Ihr Schreibtisch plötzlich verschwunden wäre, wäre Ihr erster Ausruf nicht:
"Mein Zweifel an der Existenz des Schreibtisches war also gerechtfertigt!"
sondern: "Wer hat den Tisch entfernt?“

Wir reden von Glauben, sobald die Sicherheit unter einen bestimmten Grad sinkt und es auch anders sein könnte, als wir vermuten. Wir reden von Wissen bei einem bestimmten Grad der Sicherheit.

Je sicherer wir etwas wissen, umso eher bezeichnen wir es als "Wissen".
Je unsicherer wir uns sind, umso eher bezeichnen wir es als "Glauben".

Für den Glauben bleiben also nur die Dinge übrig, die wir nicht wissen können. Zum Beispiel bezichtigt jede Religion jede andere Religion des Irrtums. Da nicht alle gleichzeitig recht haben können, ist damit bewiesen, dass alle Menschen aus der Sicht der jeweils Anderen im Irrtum glauben.

Der selbsternannten Kanal Gottes zeigt, wie so eine Religion funktioniert. Durch Illusionen und Gruppenzwang werden Gutgläubige zusammengehalten und Kritik wird als Sünde rigeros unterdrückt.

Gibt es etwas profaneres, als dreimal wöchentlich dieselbe Gehirnwäsche - von drohenden Wolken am Horizont, Krisen und jetzt geht es aber wirklich nicht mehr lange - zu ertragen. (Während draußen das Leben wie seit jeher weitergeht?)

Eigentlich haben das viele ZJ schon lange realisiert, aber der Mangel an Courage, soziale Zwänge und die Angst vor familieren Konsequenzen verhindern die befreienden Schritte aus dieser Sekte.

Deshalb die Frage: "Wie lange noch lassen sich Gutgläubige von ein paar machtgeilen Sektierern hinhalten und vom wahren Leben, das jetzt und nur jetzt stattfindet, abhalten?

Nur Mut: gotteswort.info klärt auf und hilft Ihnen: "...damit sie das wahre Leben ergreifen."

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